Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst (2011), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Uta Barkusky (2011), Bürgermeisterin der Gemeinde Müncheberg

Dr. Martina Münch (2010), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Uta Barkusky (2010), Bürgermeisterin der Gemeinde Müncheberg

Prof. Dr. Johanna Wanka (2009), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Uta Barkusky (2009), Bürgermeisterin der Stadt Müncheberg

Ernst-Ullrich R. Neumann / Konstanze Sander (2008), Landesmusikrat Brandenburg
Hans-Joachim Laesicke (2008), Bürgermeister der Stadt Oranienburg
Prof. Stefan Adelmann (2008), Professor für Kontrabass Bremen
MdL Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann (2008)
Kristin Jagusch (2008), Landesmusikrat Brandenburg

Prof. Dr. Johanna Wanka (2007), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Prof. Klaus Trumpf (2007), Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater München

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Grußwort der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst (2011)

Liebe Teilnehmer, Pädagogen und Besucher des Kontrabass-Seminars Bassini 2011,
bereits zum sechsten Mal findet nunmehr das Kontrabass-Seminar Bassini statt. Damit ist Bassini nicht nur ein
überregional bekanntes Modellvorhaben, sondern auch eine Erfolgsgeschichte im Land Brandenburg.
Ich gratuliere Herrn Markus Rex, dem weiteren Team von Pädagogen und Mitstreitern sowie dem Landesmusikrat
Brandenburg e.V. und herzlichen Dank für Ihr Engagement bei der musischen Bildung von Kindern und Jugendlichen.
Die Pädagogen und Veranstalter von Bassini haben es sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Arbeit Musikschüler und Laien-
musiker zu befähigen, das Spiel auf dem Kontrabass zu verbessern. Dies soll durch öffentlichen Unterricht auf
höchstem Niveau, mit Konzerten und dem gemeinsamen Musizieren in einem Kontrabass-Orchester erreicht werden.
Das ist nicht nur im musikalischen Sinne Arbeit am Fundament, denn was ist ein Musikstück oder Orchesterklang
ohne Bass. Der Bass gibt der Musik Fundament und Tiefe und ist im Miteinander der Klangfarben genauso wichtig
wie die anderen Stimmen.
Das Land Brandenburg sichert aufgrund des Brandenburgischen Musikschulgesetzes die Arbeit der Musikschulen
und eröffnet damit allen Interessierten Möglichkeiten einer musikalischen Bildung, die auf dem Spiel verschiedenster
Instrumente aufbaut. Der Kontrabass präsentiert sich in diesem Spektrum jedoch als Rarität und das, obwohl
Laienorcheste und -ensembles ständig nach gut ausgebildeten und engagierten Kontrabass-Spielern suchen und
auch die Musikhochschulen bundesweit sinkende Bewerberzahlen deutscher Kontrabassisten feststellen.
Das gemeinsam getragene Engagement von Künstlern, Pädagogen und Wirtschaft für Bassini tritt dieser Mangel-
situation entgegen, indem es gleichermaßen auf Qualität und Spielfreude setzt.
Ich wünsche daher den Teilnehmern des diesjährigen Seminars viel Erfolg und Freude beim gemeinsamen
Musizieren und begrüße die erstmalig teilnehmenden Dozenten und Kursteilnehmer aus unserem Nachbarland
Polen auf das Herzlichste.

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Grußwort der Bürgermeisterin der Gemeinde Müncheberg,
Frau Dr. Uta Barkusky (2011

Liebe Freunde des Kontrabasses und der Musik,
ich freue mich sehr, Sie zu dem diesjährigen Festival begrüßen zu können.
Musik ist immer wie eine Brücke. Und das ist das Besondere in diesem Jahr, weil sich auch das erste Mal inter-
nationale Teilnehmer beteiligen. Musik ist unabhängig von der Sprache, denn die Sprache der Noten verstehen alle.
Wichtig für alle Teilnehmer sind die eigene Interpretation und die Gefühle beim Spielen. Mich beeindruckt dabei
immer, dass die Musiker soviel Persönliches in das Spielen hineinlegen und sich damit zu erkennen geben.
Dazu gehört eine gehörige Portion Mut.
Viele werden sich schon von früheren Festivals kennen, aber ich weiß auch, dass jeder neue Kontrabassist herzlich
in die Festivalfamilie aufgenommen wird. Ich wünsche Ihnen allen viele neue Erfahrungen, Inspiration und Freude.
Ich bedanke mich herzlich vor allem bei allen Organisatoren und freiwilligen Helfern, die dazu beitragen, dass das
Festival für alle unvergesslich bleibt. Für uns wird es wieder viele interessante Konzerte geben, auf die wir uns sehr
freuen. Mit herzlichen Grüßen

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Grußwort der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
Frau Dr. Martina Münch (2010)

Sehr geehrte Teilnehmer, Lehrer und Besucher des Kontrabass-Seminars Bassini,
das Kontrabass-Seminar Bassini erfreut sich in seinem fünften Jahr wachsender Beliebtheit. Dem Team von Organisatoren und Pädagogen unter der Leitung von Markus Rex ist es in kurzer Zeit gelungen, ein attraktives und qualitativ anspruchsvolles Angebot musikalischer Bildung zu schaffen. Hier wird praktisch umgesetzt, was andernorts unmöglich erscheint.
Bassini bringt Instrumentalisten unterschiedlicher Alters- und Leistungsstufen zusammen und meistert den Spagat, Musik mit höchstem Anspruch zu vermitteln und zugleich kind- und jugendgerecht zu arbeiten. Motivation und Freude an der Musik sollen die Teilnehmer über das Seminar hinaus beflügeln und darin bestärken, an ihrem Instrument sowohl künstlerisch als auch spieltechnisch immer neue "Saiten" zu entdecken.
Bei Bassini steht Musik nicht nur als Endprodukt, sondern auch als ein lebendiger Entstehungsprozess im Mittelpunkt. So wird jedes Konzert einzigartig, weil es von der Interaktion der Musiker und dem individuellen Potential kreativen Spiels auf dem Instrument lebt und im besten Fall Musiker wie Publikum zu Begeisterung hinreißt.
Besonders wichtig erscheint mir auch, dass bei diesem Projekt generationenübergreifend musiziert wird.
Junge Menschen lernen von älteren und ältere von jungen Leuten. Und vielleicht entscheidet sich der eine oder andere junge Musiker sogar für das professionelle Spiel.
Ich habe deshalb sehr gern die Schirmherrschaft über das Kontrabass-Seminar Bassini übernommen.
Allen, die sich auf Schloss Trebnitz zum gemeinsamen Musizieren treffen, wünsche ich viel Freude und Erfolg beim Lernen und im gemeinsamen Konzert.

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Grußwort der Bürgermeisterin der Stadt Müncheberg,
Frau Dr. Uta Barkusky (2010)

Liebe Freunde des Kontrabasses und der Musik,
zum diesjährigen, nun schon 5. Kontrabass-Festival Bassini heiße ich alle Musiker und Gäste herzlich in unserer schönen Stadt Müncheberg willkommen.
Die erneute Durchführung dieses Festivals in Trebnitz beweist das große Interesse an dieser Art von Musik.
Ich freue mich, dass die angenehme Atmosphäre und Betreuung in unserem Trebnitzer Schloss sowie die Freund-schaften, die während vorheriger Treffen geschlossen wurden zum Erfolg des Festivals beitragen.
Ich bedanke mich herzlich bei allen Organisatoren, freiwilligen Helfern und vor allem unseren Musikern und wünsche allen viele schöne Stunden und Erlebnisse sowie neue und vertiefende Freundschaften.
Das Abschlusskonzert in der Stadtpfarrkirche Müncheberg wird hoffentlich wieder ein Höhepunkt werden und das Publikum begeistern. Freuen wir uns gemeinsam darauf.
Ein gutes Gelingen!

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Grußwort der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
Frau Prof. Dr. Johanna Wanka (2009)

Sehr geehrte Teilnehmer, Pädagogen und Besucher des Seminars Bassini 2009,
zum vierten Mal findet das Kontrabass-Seminar Bassini in Kooperation mit der Musikwerkstatt Eden in Oranienburg statt, nunmehr in Trägerschaft des Landesmusikrates Brandenburg.
Veranstalter, Pädagogen und Musiker, hoch geschätzte Spezialisten auf ihrem Instrument, dem Kontrabass, haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Arbeit sowohl Musikschüler als auch Laienmusiker zu befähigen, ihr Spiel auf dem Kontrabass zu verbessern. Dies soll durch öffentlichen Unterricht auf höchstem Niveau, mit Konzerten und dem gemeinsamen Musizieren in einem Kontrabass-Orchester erreicht werden. Der Unterricht bei verschiedenen Lehrern und das Zuhören beim Unterrichten anderer Schüler schaffen Voraussetzungen für Experimentierfreude am Instrument aber auch den kritischen Blick auf die eigenen Leistungen.
Das Land Brandenburg sichert auf der Grundlage des Brandenburgischen Musikschulgesetzes die Arbeit an Musik-schulen und eröffnet damit allen Interessierten Möglichkeiten einer musikalischen Bildung, welche auf dem Spiel verschiedenster Instrumente aufbaut. Viele Musikschulen bieten jedoch keinen Unterricht für das Instrument Kontra-bass an und verfügen nicht über ausreichend qualifizierte Pädagogen für dieses Instrument. Dabei ist der Kontrabass unverzichtbar ebenso für Laienorchester und -ensembles wie für den Profibereich. Er ist nicht nur als Solo-, Kammer-musik- und Orchesterinstrument gefragt, sondern hat auch eine beeindruckende stilistische Vielfalt entwickelt, die von der Klassik bis zur Popularmusik reicht.
Ich freue mich daher, dass das Land kürzlich dem Landesverband der Musikschulen 2,0 Mio. € aus dem Vermögen der ehemaligen Parteien und Massenorganisationen der DDR zur Verfügung stellen konnte. Denn aus diesen Mitteln sollen Musikinstrumente angeschafft werden - und davon kann auch das Instrument Kontrabass profitieren. Es kann so z.B. für das erste Jahr Unterricht ausgeliehen werden, was wiederum die Entscheidung für dieses Instrument stärken kann.
Das Land unterstützt die Initiative von Bassini, die den aktuellen Bedürfnissen von Musikpraxis und Lehre gleicher-maßen verpflichtet ist. Die verdeutlicht auch das Engagement angesehener Dozenten aus mehreren Bundesländern für das Projekt. Sie bildet das Potential, die notwendige Aufmerksamkeit für den Kontrabass in einem größeren Netzwerk zu binden.
Ich wünsche den Teilnehmern des Seminars viel Freude am Musizieren mit Gleichgesinnten, seinem Leiter, Herrn Markus Rex sowie dem Team von Pädagogen und Mitstreitern im Verbund mit dem Landesmusikrat Brandenburg viel Erfolg für die Fortführung von Bassini.

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Grußwort der Bürgermeisterin von Müncheberg
Dr. Uta Barkusky (2009)

Liebe Freunde der Musik,
der Kontrabass ist auf der Internetseite von Bassini mit lieben, menschlichen Adjektiven beschrieben z.B. gigantisch, lustig, sozial, familientauglich - nach dem Motto: gibt es ein "BÄSSERES" Instrument?
Über diese Frage ließe sich philosophieren, aber noch besser können es Musiker einschätzen, die das Instrument auch beherrschen.
Ich freue mich, dass das 4. Kontrabass-Seminar im Schloss Trebnitz stattfindet. Alle Teilnehmer, ob Dozenten, Musiker oder Laien werden auf diesem Seminar den Kontrabässen menschliche Eigenschaften entlocken und zu Gehör bringen.
Aber nicht nur das: dieses Seminar wird eine Möglichkeit des Wiedersehens und des Kennenlernens junger Menschen sein, die sich mit und durch die Musik verbunden fühlen. Das schöne Schloss, die Umgebung und sehr gute Betreuung werden dazu beitragen.
Wir Müncheberger wünschen allen Teilnehmern im Seminar viele schöne Stunden und Erlebnisse, Freude am Spielen und freuen uns auf das Abschlusskonzert in der Müncheberger Stadtpfarrkirche.
Mit herzlichen Grüßen

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Grußwort des Landesmusikrates Brandenburg (2008)
Präsident Ernst-Ullrich R. Neumann / Generalsekretärin Konstanze Sander

"Hör´ ich keinen Bass, scheiß´ ich auf die Melodie".
Mit diesem - zugegeben - etwas derbem Diktum kennzeichnete Hanns Eisler die Bedeutung des vokalen und instrumentalen Bass´ in der Musik.
Der Bass gibt der Musik Fundament und Tiefe und ist im Miteinander der Klangfarben genauso wichtig wie die anderen Stimmen. Dennoch ist der Mangel an Kontrabassisten unter den Musikstudenten beachtlich und viele Stellen in Orchestern sind unbesetzt.
Umso wichtiger und bedeutender ist daher die Initiative des stellvertretenden Solobassisten im Konzerthausorchester Berlin, Markus Rex, und seiner Mitstreiter, nun schon zum dritten Mal ein Fortbildungsseminar für junge Kontrabass-Spieler durchzuführen.
Wer sich mit diesem Instrument näher beschäftigt, wird relativ schnell seine vielfältigen klanglichen Möglichkeiten entdecken. Und er wird herausfinden, dass es auch eigens dafür geschriebene Musik gibt.
Aber nicht nur das Können an diesem Instrument soll durch die Initiative "Bassini" verbessert werden, sondern es soll auch die Begegnung junger Menschen in der Musik gefördert werden. Miteinander spielen, aufeinander hören ist nicht nur ein musikalisches Prinzip, sondern es befördert auch die Grundlagen, miteinander zu leben.
In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmern an diesem Projekt Freude und Erfolg. 

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Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg (2008)
Hans-Joachim Laesicke

Liebe Freunde des Kontrabasses,
dem Kontrabass ist meist das Schicksal beschieden, ebenso unauffällig wie aber auch unverzichtbare Säule jeden Orchesters und mancher Band zu sein.
Manchmal aber wird er von virtuosen Meistern ihres Faches auf solistische Höhen gebracht, die das mitunter unterschätzte Instrument alle anderen überstrahlen lässt. Beeindruckende Beispiele dafür gibt es sowohl in der Klassik als auch im Jazz.
Gute Gründe dafür, dass Kontrabass-Seminar "Bassini" 2008 ein drittes Mal zu veranstalten. Auch dieses Mal werden renommierte Musikpädagogen ihre ganze Liebe und ihr ganzes Können da ´rein setzen, begabten Musikschülern und erfahrenen Laienmusikern die großen Möglichkeiten des Kontrabasses näher zu bringen.
Dies geschieht auch in diesem Jahr in den einladenden Räumen der Salus-Klinik Lindow, der mein Dank für die engagierte Unterstützung des Seminars gilt.
Selbstverständlich freue ich mich als Bürgermeister der Stadt Oranienburg, in der sich erfreulich vielfältige und hochkarätige Pflanzen im Garten unserer Stadtkultur entwickelt haben, dass auch in diesem Jahr unsere Musikwerkstatt EDEN maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beiträgt.
Dritter wichtiger Partner von "Bassini 2008" ist das brandenburgische Kulturministerium, durch dessen Unterstützung eine wichtige Nachwuchs- und Qualifizierungsarbeit von jungen Kontrabassisten gewährleistet wird.
Es wäre mein Wunsch, dass dieses Kontrabass-Seminar auch künftig eine uneingeschränkte Förderung erfährt, um die Bedeutung und den guten Ruf, den "Bassini" inzwischen in der Fachwelt genießt, auch in Zukunft rechtfertigen zu können.
Damit bleibt mir für dieses Jahr nur, den lehrenden und lernenden Seminarteilnehmern viel Erfolg und den Zuhörern viel Vergnügen zu wünschen. Mit herzlichen Grüßen

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Grußwort von Stefan Adelmann (2008)
Prof. für Kontrabass an der Hochschule für Künste Bremen / 2005 Berufung zur Professur an die Württembergische Musikhochschule Stuttgart / Solokontrabassist der Bayerischen Staatsphilharmonie Bamberg

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kontrabass-Seminars "Bassini 2008"
Bereits zum dritten Mal findet in den Räumlichkeiten der Salus-Klinik in Lindow ein Seminar für Schüler und Laien aller Leistungsstufen auf dem Kontrabass statt, eine Initiative, die der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ebenso dient, wie der Weiterentwicklung von Laienmusikern.
Die Vermittlung von Kontrabass-Technik und die Erarbeitung von Sololiteratur steht dabei im Focus der Aufmerksamkeit und wird verbunden mit Kammermusik und der Erarbeitung und Aufführung von Werken für ein "Kontrabass-Orchester".
Eine solche Konzeption ist nicht neu und hat ihre nachhaltige Wirkung bereits hinreichend unter Beweis gestellt. Sie aber konsequent den Schülern von Musikschulen, also Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen anzubieten, ist der besondere Anspruch der Lindower "Bassini"-Kurse. Auch hier scheint das Konzept aufzugehen, denn erste Erfolge sind bereits sichtbar und vor allem: hörbar.
Das ist umso wichtiger, als der Nachwuchs auf unserem Instrument noch immer zu wenig Förderung und Unterstützung erhält, manche Musikschulen überhaupt keinen Unterricht auf dem Kontrabass anbieten (können) oder aber nicht über ausreichend qualifizierte Pädagogen verfügen. Der Blick ins Ausland zeigt uns, dass wir in dieser Hinsicht Nachholbedarf haben und dringend aktiv werden müssen.
Daher freue ich mich sehr, dass es Markus Rex immer wieder gelungen ist, hochkarätige und engagierte Pädagogen an "Bassini" zu binden und somit den unbedingten Qualitätsanspruch aufrecht zu erhalten. So wünsche ich auch dem Team 2008, Angelika Starke, Simone Heumann, Stephan Bauer, Robert Starke und dem Leiter des Seminars,
Markus Rex, Erfolg und viel Freude an der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.
Vor dem Hintergrund einer großen Tradition des Kontrabasses sowohl als Solo- und Kammermusikinstrument als auch in der Orchesterliteratur, ist "Bassini" ein hoffnungsvoller Ansatz für die Zukunft.
In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des "Bassini"-Kurses 2008 viel Freude und gutes Gelingen in den Konzerten und Unterrichten, sowie immer waches Interesse und Neugierde bei der Entdeckung unseres großen und wunderbaren Instrumentes!

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Grußwort von MdL Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann (2008)
Landtagsabgeordneter in Brandenburg, Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes der Musikschulen Brandenburg e.V. (LVdM), Mitglied des Parlamentarischen Beirates der Stiftung für das Sorbische Volk und kulturpolitischer Sprecher und Sorben-(Wenden-)Beauftragter der Fraktion DIE LINKE.
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt er sich außerdem wissenschaftlich mit interkultureller Philosophie und hat
zahlreiche Publikationen dazu verfasst.

Kontrabass und "Bassini" - eine Rarität schafft sich eine Institution
Rede zur Eröffnung des 3. Kontrabass-Seminars "Bassini am 9. Mai 2008 in Lindow/Mark

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Rex, liebe Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer,
in meiner Fraktion im Landtag Brandenburg bin ich nicht nur für Kulturpolitik zuständig, sondern auch der Minderheitenpolitische Sprecher.
Da liegt es nahe, sich auch für die wenigen Menschen zuständig zu fühlen, die ein riesengroßes Instrument offensichtlich freiwillig schleppen, dafür aber in jedem Konzert ganz gleich in welcher Besetzung nicht zu übersehen und schon gar nicht zu überhören sind.
Aber nicht für meine Fraktion spreche ich hier, sondern als Vertreter des Vorstandes des Landesverbandes der Musikschulen im Land Brandenburg.
Aber auch in dieser Funktion muss es um Kulturpolitik gehen. Ich sage es sehr deutlich, das Tun auf diesem Gebiet kann sich eben nicht nur um Finanzierbarkeit oder Quote drehen. Neues und Kreatives, vielleicht nur zögernd angenommen, sind in der Regel immer eine Angelegenheit, die bei Minderheiten entsteht. Wer sich mit dem Kontrabass abgibt, gehört fast automatisch in die Kategorie Minderheit und kreativ.
Allerdings müssen mindestens zwei Voraussetzungen erfüllt sein:
Die erste Voraussetzung ist, es muss den Akteuren selbst Freude bereiten. Durch Patrick Süskinds Stück "Der Kontrabass" wissen wir allerdings auch, dass Freude und Hass dicht beieinander liegen können.
Die Liebe zur Musik und zum Instrument können nicht darüber hinweg täuschen, dass der Kontrabass seinen Spieler wahrscheinlich lebenslänglich behindert: menschlich und musikalisch im Orchester, verkehrstechnisch,
gesellschaftlich und auch - wenigstens bei Süskind - sexuell. Zur Beruhigung kann man sagen, bei Süskind handelt es sich zwar um ein musikalisches Genie, aber um ein verbeamtetes musikalisches Genie. Trifft also hier nicht zu, weshalb hier die Freude wohl die Oberhand gewinnt.
Die zweite Voraussetzung ist, man muss es können. Genauer, man muss es immer besser können, wenn es weiterhin den Musikerinnen und Musikern und den Zuhörern Spaß machen soll.
Um das Lernen geht es also; und um das Wollen, noch mehr zu lernen.
"Bassini" ist für Laien und Fortgeschrittene da. Hier wird Handwerk gelehrt. Dabei findet Unterricht bei unterschiedlichen Lehrern statt, was Experimentierfreude fördert und zugleich den kritischen Blick auf die eigene Leistung schärft. Außerdem motiviert es immer, wenn man unter Gleichgesinnten ist und sich austauschen kann.

Wenn diese zwei Bedingungen - Freude und Können - zusammenfallen, dann haben wir es mit einer Rarität zu tun.
Das Verdienst dieses Seminars ist es, dass sich diese Rarität mit "Bassini" eine Institution geschaffen hat.
Dazu beglückwünsche ich Sie sehr herzlich. Lieber Herr Rex, das ist das dritte, aber garantiert nicht das letzte Seminar. Sie haben damit sicher auch sich selbst eine Freude bereitet, vor allem aber den Musikerinnen und Musikern, die sich hier eingefunden haben. Auch Dieter Uhlmann machen Sie mit Ihrer Arbeit eine große Freude. Und das freut mich nun wieder.
Ich wünsche Ihnen schöne Tage in Lindow. Ich wünsche Ihnen, dass Sie viel Neues lernen und gute Gespräche mit Gleichgesinnten haben.
Jetzt aber wünsche ich uns allen ein schönes Konzert. Ich bin gespannt und freue mich darauf.

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Grußwort von Kristin Jagusch (2008)
Praktikantin, Landesmusikrat Brandenburg

"Pro Kontrabass" - Kontrabass-Seminar "Bassini" erfolgreich ins dritte Jahr gestartet
"Hör ich keinen Bass, scheiß´ ich auf die Melodie". So war es dem diesjährigen Grußwort des Landesmusikrates
Brandenburg für das Kontrabass-Seminar "Bassini" zu entnehmen. Das von Markus Rex initiierte und geleitete
Projekt, das Laien und Fortgeschrittene jeden Alters im Umgang mit dem Kontrabass schult, fand bereits zum
dritten Mal in Kooperation mit der Salus-Klinik Lindow statt. Ebenda fand am 09.05.2008 um 19 Uhr das
Eröffnungskonzert von "Bassini 2008" statt.
Dort bewies Markus Rex, welch ungeahnter Facettenreichtum der Kontrabass nicht nur solistisch, sondern auch im
Duett mit Klavier (Robert Starke) oder Chitarrone (Daniel Kurz) entfaltet.
Gemeinsam gestalteten sie ein internationales Programm, das sowohl traditionelle Kontrabass-Literatur von
Henry Eccles als auch das zuweilen grotesk anmutende Divertimento concertante von Nino Rota beinhaltete.
Dementsprechend war der Tenor der offiziellen Vertreter fördernder Institutionen und Verbände des Seminars
einstimmig: Die Unterstützung von "Bassini" muss finanziell und ideell weitergeführt werden, auch wenn das zuweilen
"viel Schweiß und nur manchmal viel Applaus" bedeutet, wie Dr. Johannes Lindenmeyer, Direktor der Salus-Klinik Lindow, in seinem Grußwort betonte.
Das zahlreich erschienene Publikum ließ sich das nicht zweimal sagen und spendete begeisterten Applaus, der mit
mehreren Zugaben belohnt wurde.

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Grußwort von Frau Prof. Dr. Johanna Wanka (2007)
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Sehr geehrte Teilnehmer, Pädagogen und Besucher des Kontrabass-Seminars "Bassini 2007",
bereits zum zweiten Mal findet das Kontrabass-Seminar "Bassini" mit Unterstützung der Salus-Klinik Lindow und der Musikwerkstatt Eden (Oranienburg) in der äußerst angenehmen Atmosphäre der Räumlichkeiten der Klinik statt.
Die Pädagogen und Veranstalter von "Bassini" haben es sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Arbeit Musikschüler und Laienmusiker zu befähigen, das Spiel auf dem Kontrabass zu verbessern. Dies soll durch öffentlichen Unterricht auf höchstem Niveau, mit Konzerten und dem gemeinsamen Musizieren in einem Kontrabass-Orchester erreicht werden.
Das Land Brandenburg sichert aufgrund des Brandenburgischen Musikschulgesetzes die Arbeit der Musikschulen und eröffnet damit allen Interessierten Möglichkeiten einer musikalischen Bildung, welche auf dem Spiel verschiedenster Instrumente aufbaut. Der Kontrabass präsentiert sich in diesem Spektrum jedoch als Rarität, und das, obwohl Laienorchester und Laienensembles ständig nach gut ausgebildeten und engagierten Kontrabass-Spielern suchen und auch die Musikhochschulen bundesweit sinkende Bewerberzahlen deutscher Kontrabassisten feststellen. Das gemeinsam getragene Engagement von Künstlern, Pädagogen und Wirtschaft für "Bassini" tritt dieser Mangelsituation entgegen, indem es gleichermaßen auf Qualität und Spielfreude setzt.
Ich wünsche daher den Teilnehmern des Seminars viel Erfolg und seinem Leiter, Herrn Markus Rex, sowie dem Team von Pädagogen und Mitstreitern die gebührende Anerkennung für ihr ehrgeiziges Projekt.

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Grußwort von Professor Klaus Trumpf (2007)
Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater München /
Präsident der Johann-Matthias-Sperger-Gesellschaft e.V.

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kontrabass-Seminars "Bassini 2007"!
Mit großer Freude habe ich erfahren, dass das Kontrabass-Seminar "Bassini" nun schon zum zweiten Mal in Lindow stattfinden wird.
Vor dem Hintergrund zahlreicher unbesetzter Kontrabass-Stellen in den großen Orchestern, sinkender Bewerberzahlen deutscher Studenten an den Hochschulen und einem eklatanten Bassisten-Mangel in den vielen Laienorchestern und -ensembles in Deutschland, ist es besonders wichtig, gerade auch den Musikschülern und den kontrabassbegeisterten Laien intensive Unterstützung und eine bestmögliche Ausbildung anzubieten.
Genau diesem Ziel fühlt sich das "Bassini"-Team verpflichtet und wird dabei von der herrlich gelegenen und sehr engagierten Salus-Klinik in Lindow und der Musikwerkstatt Eden (Oranienburg) unterstützt.
Die große Geschichte des Kontrabasses im deutschsprachigen Raum - erinnert sei hier an Theodor Albin Findeisen, Franz Simandl, Josef Emanuel Storch, Eduard Madenski, Josef Hrabé u.a. - sollte uns Verpflichtung sein, auf dem Kontrabass mit dem höchstmöglichen Anspruch auszubilden.
Dafür wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses gutes Gelingen, Freude an den tiefen Klängen und dem gemeinsamen Musizieren und Inspiration für den weiteren musikalischen Weg!
Den Lehrern Simone Heumann, Ingo Burghausen, Ulrich Ehrentraut und Robert Starke sowie dem Leiter des Seminars, Markus Rex, wünsche ich viel Erfolg und einen kreativen und anregenden Kurs "Bassini 2007"!